

Und doch: Am 5. April 1979 besuchten Carl Orff, dessen Schulwerk-Mitarbeiterin Gunild Keetman und seine Gattin Liselotte die Carl-Orff-Schule in Traunwalchen anlässlich der offiziellen Namensverleihung. Orff dokumentierte damit die langjährige Zusammenarbeit des Ortes mit seinem Institut am Mozarteum Salzburg, die bis heute international musik-
pädagogische Impulse setzt.


Per Kutsche besuchten die "Orffs" damals Pertenstein, durchfuhren
die geräumige Rundhalle im Schlossvorfeld, die sich später zu einer
geräumigen Orff-Spielstätte mauserte, und unterzeichneten im
heutigen Carl-Orff-Saal eine Stiftungsurkunde, welche eine außerschulische Förderung
begabter, junger Musiker beinhaltet.
Die jährliche Orff-Medaillen-Verleihung durch Liselotte Orff beweist, dass die "Orff-Saat" reichlich
aufgeht. Carl Orff und sein Geist sind in der Orff-Begegnungs-,
Spiel- und Gedenkstätte Pertenstein allgegenwärtig:
Die Ausstellung „Alles ist Phantasie“ hat als Dauerleihgabe der Orff-Stiftung im Schloss
eine würdige Bleibe gefunden.
Mit der "Orff-Galerie", dem Verbindungstrakt zwischen Schloss und Gutsgebäude, haben die Pertensteiner dem großen Komponisten in seiner bayerischen Heimat einen einzigartigen Gedenkstein gesetzt.
Das Obergeschoss des Schlosses birgt ein Marionettentheater, in dem von Zeit zu Zeit für Orff-Interessenten sein Bühnenwerk "Die Kluge" gezeigt wird.

